Trainingstherapie


Back-check 606 LWS-BWS 1

Heute wissen wir, dass Kreuzschmerzen oft die Folge einer zu schwachen autochtonen bzw. tiefen Muskelschicht des Rückens sind. Die Medizinische Trainingstherapie setzt genau hier an. Bewegungsabläufen werden automatisiert und geschwächte Muskulatur gestärkt. Häufig tritt als Begleiterscheinung eines Bandscheibenvorfalls oder eines Hexenschusses eine Atrophie (=Abbau) von Muskulatur auf. Dazu entwickelt sich oftmals ein gestörter Bewegungsablauf durch ein mangelhaftes Zusammenspiel von den Muskeln, die für einen reibungslosen Bewegungsablauf sorgen sollen.

Wenn Rückenbeschwerden über einen längeren Zeitraum (>4 Wochen) bestehen, empfehle ich die medizinische Trainingstherapie. Mittlerweile ist die Notwendigkeit des muskulären Aufbaus unumstritten und wird in der "nationalen Leitline Kreuzschmerz" als primäres Mittel empfohlen.

Als diagnostische Mittel steht uns der Back-Check zur Verfügung, der Ihre Muskelkraft genau messen und anhand unserer umfangreichen Datenbank vergleichen kann. Somit wissen Sie und wir immer ganz genau, wo die Ursache des Problems liegt. Verifiziert wird die Kraftmessung mit einem manualtherapeutischen Befund. Zusammen stellt sich ein Befund ein, auf dessen Grundlage wir Ihren persönlichen Trainingsplan entwickeln. Eine Studie über den Back-Check finden Sie hier.

Medizinische Trainingstherapie wird dabei an speziell dafür zugelassenen Geräten durchgeführt, die, anders als im Fitnesstudio, dafür sorgen, dass Sie als Patient immer in der richtigen Position fixiert sind. Sie orientiert sich an den sportwissenschaftlichen Erkenntnissen der Trainingslehre (Stufenmodell der Rehabilitation, Trainingsplan, Belastungsintensitäten) und soll über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen erfolgen - also 12-18 Termine.


joomplu:110Ablauf

  1. Befundung des Patienten und Erstellung eines individuellen Trainingsplans
  2. Back-Check-Messung und Auswertung
  3. Erstellen und Besprechen Ihres Therapieplans
  4. Einsatz an zugelassenen MTT-Geräten
  5. Betreuung: Die MTT erfordert IMMER eine Betreuung der Patienten durch Fachleute. Daher wird maximal im Verhältnis 1:4 (häufig 1:1) betreut.
  6. Verlaufskontrolle und Anpassung bzw. Erweiterung des Therapieplans
  7. Endbefundung und Vergleich zur Erstuntersuchung
  8. Empfehlung und ggfl. Planung des weiteren Vorgehens zur Stabilisation des Erreichten