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PNF


joomplu:99Propriozeptive (Empfang körpereigener Reize) Neuromuskuläre (Nerven und Muskeln betreffend) Fazilitation (Erleichterung, Bahnung ökonomischer Bewegungen)

wird bei Patienten dann eingesetzt, wenn deren natürliche Bewegungsabläufe funktionell gestört sind. Dies gilt sowohl bei chirugischen als auch bei orthopädischen Patienten, wenn sich durch Schmerzen und Fehlhaltungen z.B. kompensatorische Bewegungsabläufe bilden.

Aber auch neurologische Patienten profitieren von einer PNF-Behandlung, z.B. nach einem Schlaganfall oder anderen zerebralen Bewegungstörungen.

Entwickelt wurde das PNF-Konzept vomNeurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin M. Knott. Zum Ausführen dieser Behandlungsform ist eine Zusatzqualifikation nötig.


 Ziele können sein:

  • Bewegung neu erlernen
  • Haltung und Stabilisation
  • Bewegungserweiterung
  • Kräftigung
  • Koordination und Gleichgewicht
  • Schmerzlinderung
  • Entspannung
  • Ausdauerverbesserung
  • Muskelspannung normalisieren (z.B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren=fascilitieren)
  • Muskeldehnung
  • Förderung der Motorik und der Sensibilität

 Neurologisch:

  • Zentrale Nervensystemerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Schlaganfall…)
  • Periphere Nervenläsionen

Orthop./Traumatologisch:

  • degenerative Erkrankungen
  • Beschwerden der Wirbelsäule
  • Muskelarthrophien
  • Operationen
  • Endoprothesen
  • Knochenbrüche (mit/ohne OP)
  • Weichteilverletzungen
  • Sportverletzungen
  • Amputationen
  • nach Ruhigstellungen und Gelenkkontrakturen
  • zur allgemeinen Reha
  • Gangschule
  • Verbesserung der Vitalfunktionen

Trainingstherapie


Back-check 606 LWS-BWS 1

Heute wissen wir, dass Kreuzschmerzen oft die Folge einer zu schwachen autochtonen bzw. tiefen Muskelschicht des Rückens sind. Die Medizinische Trainingstherapie setzt genau hier an. Bewegungsabläufen werden automatisiert und geschwächte Muskulatur gestärkt. Häufig tritt als Begleiterscheinung eines Bandscheibenvorfalls oder eines Hexenschusses eine Atrophie (=Abbau) von Muskulatur auf. Dazu entwickelt sich oftmals ein gestörter Bewegungsablauf durch ein mangelhaftes Zusammenspiel von den Muskeln, die für einen reibungslosen Bewegungsablauf sorgen sollen.

Wenn Rückenbeschwerden über einen längeren Zeitraum (>4 Wochen) bestehen, empfehle ich die medizinische Trainingstherapie. Mittlerweile ist die Notwendigkeit des muskulären Aufbaus unumstritten und wird in der "nationalen Leitline Kreuzschmerz" als primäres Mittel empfohlen.

Als diagnostische Mittel steht uns der Back-Check zur Verfügung, der Ihre Muskelkraft genau messen und anhand unserer umfangreichen Datenbank vergleichen kann. Somit wissen Sie und wir immer ganz genau, wo die Ursache des Problems liegt. Verifiziert wird die Kraftmessung mit einem manualtherapeutischen Befund. Zusammen stellt sich ein Befund ein, auf dessen Grundlage wir Ihren persönlichen Trainingsplan entwickeln. Eine Studie über den Back-Check finden Sie hier.

Medizinische Trainingstherapie wird dabei an speziell dafür zugelassenen Geräten durchgeführt, die, anders als im Fitnesstudio, dafür sorgen, dass Sie als Patient immer in der richtigen Position fixiert sind. Sie orientiert sich an den sportwissenschaftlichen Erkenntnissen der Trainingslehre (Stufenmodell der Rehabilitation, Trainingsplan, Belastungsintensitäten) und soll über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen erfolgen - also 12-18 Termine.


joomplu:110Ablauf

  1. Befundung des Patienten und Erstellung eines individuellen Trainingsplans
  2. Back-Check-Messung und Auswertung
  3. Erstellen und Besprechen Ihres Therapieplans
  4. Einsatz an zugelassenen MTT-Geräten
  5. Betreuung: Die MTT erfordert IMMER eine Betreuung der Patienten durch Fachleute. Daher wird maximal im Verhältnis 1:4 (häufig 1:1) betreut.
  6. Verlaufskontrolle und Anpassung bzw. Erweiterung des Therapieplans
  7. Endbefundung und Vergleich zur Erstuntersuchung
  8. Empfehlung und ggfl. Planung des weiteren Vorgehens zur Stabilisation des Erreichten

 

Bobath

joomplu:100Multidisziplinär und rehabilitativ.

  • Verbesserung der Koordination, des Gleichgewichts, des Gangbildes.
  • Wahrnehmung und Förderung der Tiefensensibilität, Selektiven Mobilisation des Rumpfes,
  • Verbesserung der Reflexe, Grob- und Feinmotorik,Hand-Auge und Auge-Auge-Koordination
  • Abstandsschätzung und allgemein neurologisch aufretende Symptome nach Krankheiten werden gefördert und verbessert.

Grundlage für das Bobath-Konzept ist die "Plastizität", d.h. die Fähigkeit des Gehirns, sich umzuorganisieren.

Verloren gegangene Funktionen, wie z.B. nach einem Schlaganfall können durch das Vernetzen und Aktivieren anderer Hirnbereiche wieder erlernt bzw. wieder erlangt werden. Voraussetzung ist der Wille der betroffenen Person, Aufgaben und Übungen beständig und intensiv zu wiederholen (intakte Synapsen zwischen den NErvenfasern werden rekrutiert und ein Funktionsverband von Nervenzellen aufgebaut um motorische Funktionen wieder herzustellen.

Das Bobath-Konzept arbeitet mit sogenannten Schlüsselpunkten. Damit sind diejenigen Zonen des Körpers gemeint, die besonders viele Propriozeptoren (Sensoren im Sinne der koordinativen Fähigkeit "Raum-Lage-Orientierung" (Hirtz, 1994) enthalten.

Diese Schlüsselpunkte sind der Ansatz für:

  • Haltungs- und Bewegungsanalysen des Therapeuten
  • Bewegungsfacilitation >Bewegungsbahnung oder –hemmung< (Ausgeführt mit Unterstützung der Therapeutenhände)
  • Funktionelle Bewegungsanweisungen

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  1. Physiotherapie
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